|
Über Höhepunkte im Leben eines Künstlers zu berichten, ist so etwas wie das A+O
einer Sache. Doch was eigentlich ein "Highlight" ist, entscheidet immer der Betrachter. Es
müssen sehr viele Dinge "passen" um den Weg nach ganz oben zu schaffen. Wie es aber
auch möglich ist einen großen Namen zu bekommen, zeigt uns das TV Geschäft 2000/2001 nur
zu genau : Es ist nicht alles " Gold " was glänzt, auch um den Autor dieser Storry etwas
besser zu verstehen, muss man wissen, nicht alle "Slatkos" und "Big Brother People" sind auch
echte "Stars".
Ralph Siegel wollte in den 60er Jahren den jungen Offenbacher Musiker und Sänger Joachim
Salg zu einem Star aufbauen.Das Zeug dazu hatte der junge Mann allemal. Der erfolgreiche Produzent
gab dem Nachwuchsmann den Künstlernamen BUDDY CAINE und kokettierte danach mit dem Spruch :
"Der Caine war sein Schicksal". Zwei Jahre wurde "Buddy" von einem Kamera Team begleitet und nur
der Umstand das der fertige Film in der Sendereihe "Traumberufe kritisch betrachtet" gesendet
wurde, reichte nicht zum großen Durchbruch. Vieles hatte Siegel versucht um Buddy Caine an die
Spitze zu bringen : 1970 stand das Deutsche Schlagerfestival an. In Belgiens Edelseebad "Knokke"
wurde von Buddy ein zweiter Platz ersungen. Barcelona, Innsbruck und Rio waren weiter Festival-
Stationen. Die Anerkennung der Musik-Kritiker hatte Buddy schon in dieser Zeit, doch Deutsche
Rockgeschichte konnte Buddy nicht schreiben. Für Schlager war der junge Offenbacher mit der
leicht negroiten Stimme viel zu gut und Rockīn Roll, war noch nicht "in". Über vierzig
Singles kamen auf den Markt."Monza", "Sweet City Women" und "Cherie" fand Aufnahme in den
Airplay Charts.
So ging es auch bei Buddy Caine zwar Stück für Stück voran, jedoch nicht mit der
Eile und Kurzlebigkeit von heute. Es musste alles erarbeitet werden und so ist sicher auch der
solide Erfolg von Buddy Caine und seiner Band zu erklären.
1963 war Buddy mit seinen Musikern im Cafe Schindler in Innsbruck engagiert.Eines Abends
vergnügte sich die Entourage von Schlager Star "MANUELA" im Cafe Schindler. Der Sound das
Bühnenoutfit und das Auftreten der Band hat der Künstlerin imponiert.Ab sofort
gehörten die Offenbacher Jungs zu den festen Größen im Deutschen Show- geschäft.
1970 kam die Deutsche Version des "Stampeders" Hits "Sweet City Woman" auf den Markt. Mit
"A wither Shade of Pale" Buddys erfolgreichste Singles.
1973 bis 1989 zählten vier Reisen um den Erdball und weiter 100 !! Touren auf den großen
Kreuzfahrtschiffen der Welt, zu den großen Highlights. Ein Knochen Job, jedoch durch viel
Erfolg belohnt. Chef Entertainer, Moderator, Sänger und Cruis Direktor in einer Person, war
die logische Folge.
1978 und 1982 erhielt Buddy Caine den Deutschen Interpretenpreis.
1979 war Buddy "Beliebtester Nachwuchs Sänger" in Deutschland. Udo Jürgens war dies bei
den Profies und Uschi Glas bei den Nachwuchs Schauspielern.
1987 bereits gab es die heutige "Buddy Caine Band Formation" wieder.
1989 hatte Buddy seine erste Show in den "neuen Bundesländern". Mit Regina Thoss war er der
"Top Act" im 14 tägigen Weihnachts Spektakel in Dresdens "Kulturpalast".
1992 Die Band wird im Hessischen Raum zu einer ersten Adresse. Gastspiele beim "Bremer
Sechstagerennen", diverse Shows in Frankfurts "Alter Oper", die Premieren Party des Musicalīs
"Grease", ein großes Lob des damaligen Kanzlers Helmut Kohl beim "Ball des Sports" in Wiesbaden, festigten nun
auch seinen "Guten Ruf" über Hessens Landesgrenzen.
TV Shows: Hitparade - drei mal neun - Star aus der Retorte - Hessen lacht - Hessentag -
Intro TV - TV Touring - RTL - Sat 1 - ZDF - ARD - HR3 - Südwestfunk - Bayern 3 - NDR - MDR
2000 Buddy Caine wird die Bürgermedaille in Bronze von der Stadt Offenbach verliehen.
|
|